Während
der Ermittlungen zu einem blutigen terroristischen Anschlag in Sevilla
wird Chefinspektor Javier Falcón zu einem tödlichen
Autounfall gerufen: Im Wagen des Toten befinden sich 7,8 Millionen Euro
und mehrere DVDs, auf denen hochrangige Männer aus Wirtschaft
und Politik beim Sex mit Prostituierten zu sehen sind.
Falcón findet schnell heraus, dass es sich bei dem Toten um
Wasili Lukjanov handelt, einen russischen Mafioso, der im Begriff war,
innerhalb der Mafia die Seiten zu wechseln und zum Paten Juri Donstov
überzulaufen. Diesem werden enge Verbindungen zur sogenannten
„katholischen Verschwörung“ nachgesagt,
die Falcón auch als Drahtzieher hinter dem Attentat
vermutet. Schon länger hegt er den Verdacht, dass
fundamentalistische Christen den Anschlag inszeniert haben, um ihn
islamistischen Kräften anzulasten und so die
rechtskonservative Partei Fuerza Andalucía zu
stärken.
Als Falcón erfährt, dass einige seiner
marokkanischen Verwandten in die Angelegenheit verwickelt sind, droht
ihm der Fall zu entgleiten. Sein Chef denkt bereits laut über
Falcóns Suspendierung nach…
Deutsche Passagen werden von Thomas Sarbacher gelesen